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Altbekannte Bunker, neu entdeckte Bunker – eine Zusammenfassung …

Dies ist eine kleine Zusammenfassung von zwei unserer Tagestouren (von Kevka und mir) zu zwei verschiedenen Bunkern. Zusammenfassung deshalb, weil ich momentan zeitlich etwas unter Strom stehe und euch aber die Ergebnisse nicht vorenthalten möchte. (Und ja: wir leben und touren noch… 😉 )

Wir haben auf einer Tour unseren altbekannten (schon mehrmals dokumentierten) Bunker mit den langen Gängen wieder besucht. Erwartungslos sind wir dieses Mal mit Fahrrädern auf Tour gegangen (es wurden Wetten vorher abgeschlossen) und fanden ihn offen vor (beide haben wir die Wette verloren LOL) .

Bei unserer zweiten Tour (Wandertour) handelte es sich bei dem Gesuchten um eine Fernmeldezentrale mit mehreren Bunkern, die durch lange Gänge miteinander verbunden sind. Da man bei solchen Orten nicht weiß: 1. Ob sie offen sind und… 2. Wie der Zustand der Bauwerke ist…. Ist es immer erst mal eine Fahrt ins Blaue – so richtig mit Plan also nicht. Aber für alle Eventualitäten gerüstet – am attraktivsten sind da natürlich Sachen, die kaum wiegen und/oder platzsparend unterzubringen sind…. Mein Makro Ring und das 50mm/1.4 f sind immer dabei.😁


Wir kamen nach der Bewältigung einer Strecke in den üblichen Fichtenwäldern an Schuttansammlungen vorbei, die Hinweise auf abgebaute Objekte gaben. Es sollen ja mehrere Bunker aus der Erde geholt worden sein. Andere wiederum sind unter der Erde noch vorhanden…. Inklusive einem Gangsystem. Diese Objekte galt es zu finden.

Wir hatten eine Vermutung, wo sich die ganze Ansammlung befinden könnte. Die Art der Wege ähnelten alten Plänen – mal wieder Kevka, der da den Durchblick hatte – und fanden ausgerechnet an diesem Weg viele umgefallene Bäume…. Moment, umgefallen? Gefällte Bäume und alle blockierten genau diesen einen Weg. Zufall?

Wir hatten also etwas zu klettern und Cardio-Punkte waren uns gewiss. Wo die Äste gehäuft lagen, haben wir auch den ersten „Eingang“ vorgefunden. Loch im Boden, Baumstamm drinne – Rein geht immer, raus….naja. Einen zweiten gab es auch noch, und den nahmen wir dann, mit der guten Gewissheit, das es Zwei Zugänge gab.

Bei der Erkundung loteten wir dann die Tiefen der vorhandenen Gänge aus……… das dauerte etwas an Zeit, die Gänge offenbarten uns ihre Länge, eine Länge, die wir so noch nicht gesehen haben.

Wir hatten ja gedacht, die Gänge des einen großen Bunkers wären schon bemerkenswert, aber dass es noch so eine Steigerung gibt hätten wir uns nicht vorstellen können! Für mich immer auch die Frage, wie man solche Gänge photographisch darstellen kann. Für alles gibt es einen Prozess – und ich hoffe, dass ich noch etwas Zeit und Möglichkeiten haben werde, weiter auszuprobieren und Ideen anzugehen.