Ich musste ziemlich lang in meinem Hinterkopf herumkramen – ja, den Atombunker haben wir zuletzt im Februar 2020 besucht. Es kam mir ehrlich gesagt viel länger vor, gedanklich war ich schon im Jahr 2019. Alles also kurz vor dem Lockdown etc. Daran habe ich feststellen können, wie lange wir an dem Thema schon laborieren und mit AHA-Regeln etc. leben.
Es war uns ein Bedürfnis dem Jahr noch einen guten persönlichen Abschluss zu verpassen. Nach all den geschlossenen Bunkern gibt es nicht mehr viele, wo man die besondere Atmosphäre dieser Orte genießen kann… irgendwie abgekapselt vom Leben und doch mit „Eigenleben“….. für mich spannende Orte zum resetten und „runterkommen“!
Es hat sich während dieses Zeitraumes einiges an Veränderungen vollzogen (vor allen Dingen sind neue Graffitis dazugekommen) und vom Mobiliar ist alles irgendwo noch vorhanden – wie soll es auch durch dieses enge Loch entschwinden, das nur der schlankeren Hälfte der Erdbewohner Zugang gewährt… 😉 .
Davon abgesehen habe ich photographisch neue Dinge entdeckt und umgesetzt – und eigentlich hätte ich noch locker 2 Stunden dort „Spaß haben können“ – aber Zeitlimit war gesetzt. Wir wollten noch mit Tageslicht den Wald verlassen und eine Bahn erreichen…….
Draussen hatten wir noch dazugehörende Gebäude ausgemacht. Wirtschaftsgebäude und jede Menge Garagen und Hallen.

This is my church! Photographieren – nirgendwo kann ich so entspannt und konzentriert zugleich sein. Technik trifft Gestaltung, Storytelling und ganz viele verschiedene Arten von Licht – eine spannende Mischung. Für mich Bedürfnis und Ansporn zugleich….weiterzumachen…. ;D
Mein „Jagdgebiet“ ist in erster Linie die Natur, die ich meistens mit Tele und Makro unsicher mache. Lost places ist ein weiterer Schwerpunk, den ich nicht mehr missen möchte! Weiterhin versuche ich mich in Portrait – Photographie. Eine authentische Darstellung, losgelöst vom Schönheitswahn und Konventionen, ist dabei mein Hauptaugenmerk und Ziel.