Oho! „Was für ein Titel!“ wird sich so manch LeserIn wundern. Wie wir uns von Namen blenden lassen? Zuvorderst aber möchte ich erwähnen, hier eine neue Beitragsserie zu starten, die von nun an regelmäßig ihren Platz finden wird. Doch um was genau geht es hier? Im Grunde um persönliche (oder kollektive) Empfehlungen für Beiträge aller Art auf externen Websites die mit Photographie, Kunst und Kultur in Zusammenhang stehen. Ob es bei Netzschau als Name bleibt? Vermutlich nicht. Wer Vorschläge hat, kann diese auch gerne kommunizieren. Nun aber zurück zum Titel dieses ersten Beitrags!
Namen? Etwa von bedeutungsschwangeren Photographielegenden? Exakt! Richtig erfasst! Häufig gibt es viele Mythen, Legenden und andere Seltsamkeiten die uns blind werden lassen, wenn es um die großen Meister der alten Schule geht. Wer kennt es nicht aus Gesprächen der jüngeren oder auch älteren Vergangenheit? Jene Gespräche, in welcher diese Altehrwürdigen erst ihren Legendenstatus in der Gegenwart noch herausdestilliert bekommen? Jene Gespräche, die davon künden, ihre Bilder seien unverwechselbar? Dass das nicht so einfach funktioniert und nach hinten losgehen kann, lässt sich an jenem Beitrag von fstoppers exemplarisch nachprüfen.
#1 – (ENG) Ansel Adams tritt an gehen Amateursnapshots – Sind Unterschiede deutlich?
Es ist schon lustig, wenn die Bilder der Legende als „horrible“ bezeichnet werden. Weil sie eben nicht legendär herausstechen, oder? Ich fand diesen Beitrag jedenfalls sehr interessant und er zeigt, wie wir uns gerne blenden lassen von phantastischen Vorstellungen.
Weiter geht es mit einem Beitrag, welcher mich persönlich auch erfasst hatte. Da ich selbst gerne ganz traditionell und analog unterwegs bin, im Mittel- und Kleinbildformat, ist es immer spannend sich über alte Kameras und ihrer „Leistung“ zu informieren. Oder zumindest ein paar erste Eindrücke zu gewinnen. Klar kommt es bei dieser alten Technik auch sehr auf den verwendeten Film an, doch spielen die Gläser auch eine entscheidende Rolle in Schärfe und Farbwiedergabe. Hier zog es Willem Verbeeck nach draußen mit einem Flohmarktfund im Wert von nur 5 Dollar. Eine Olympus Zoom 2000, die er mit Porta 400 bestückt hatte.
#2 – (ENG) Was taugt eine billige, alte Filmkamera?
Schon sehr interessant, welche Bedeutung letztlich Licht und Komposition in der Gestaltung der Lichtbildmalerei haben. Etwas, was irgendwie im Kopf als Fakt immer herumschwirrt, jedoch nicht immer gelebt wird. Zumindest geht es mir so! Der Ausschuss der produziert wird ist stellenweise enorm. Vor allem im digitalen Bereich der Photographie.
Wo wir bei Licht und Komposition sind, könnten wir auch zu Licht und Styling wechseln. Warum? Weil der nächste Beitrag, wieder von fstoppers, sich genau damit beschäftigt. Mit der Frage, ob Beleuchtung oder Styling eine höhere Bedeutung in der Photographie hat. Sicherlich interessant für diejenigen, welche auch Menschen photographieren – etwas, wo ich mich nicht dazuzählen würde. Doch vielleicht kann das ein oder andere aus jenem Beitrag mitgenommen werden.
#3 – (ENG) Licht versus Styling: Wem kommt mehr Bedeutung zu?
Als nächstes führt uns Ralph Punkenhofer aus Österreich in die Welt des Minimalismus ein. Eine Kategorie der Lichtbildmalerei, welche mir persönlich noch zu selten vorkommt. Darüber hinaus empfinde ich den Minimalismus als keine einfache Kategorie, die mal eben flink gemeistert werden kann. Häufig ist es in einem Bild doch noch „zu viel“ oder auch schnell mal „zu wenig“. Womit dann Kontext und Gestaltung leiden und nur zu mittelmäßigen Ergebnissen führen können. So lässt nun sich zumindest hoffen, nach einem Konsum dieses Beitrags, sich etwas vom Status „mittelmäßig“ entfernen zu können. Ja, er ist gut verständlich im Video. Nur falls sich wer gerade frage, wie das mit Beiträge aus dem Raum Österreich sonst sein könnte.
#4 – (GER) Ein kleiner Einstieg in den Minimalismus in der Photographie
Alle guten Dinge sind… fünf, oder? So handelt der letzte Beitrag um Composing. Oh! Sehe ich da Hände über Köpfe schlagen? Composing?! Oh nein! Schlimme Bildbearbeitung, die nicht direkt „out of cam“ bedeutet? Ruhig Blut, ruhig Blut. Immerhin geht es, wie in allen Künsten, um die Gestaltung und Ideen, die einem begleiten und umgesetzt werden möchte. Welche Werkzeuge dabei zum Einsatz kommen, sollte somit keine Rolle spielen. Würde Kunst nur nach straffen Regeln laufen, hätten wir keinen Fortschritt. Wie in so vielen anderen Lebensbereichen auch. Es sei jedoch erwähnt, dass das hier nur ein „erster Teil“ eines Videoworkshops von Aki ist und in diesem Sinne unvollständig. Auch ist die Qualität vom Mikrofon, gelinde gesagt, etwas eigenwillig. Doch in 15 Minuten Kernvideo gibt es durchaus etwas mitzunehmen.
#5 – (GER) Aki’s erster Teil vom Composing-Workshop ist gratis
Jetzt heißt es: Selbst ausprobieren und schauen, was sich zusammenstellen lässt. Mein Tipp: Es lohnt sich eine ganze Bilderdatenbank mit Hintergründe und allem zu erstellen, wer diesem Thema treu bleiben möchte.
Das war es auch schon für den ersten Beitrag dieser Netzfragmente-Serie und ich hoffe, hier ließ sich einiges mitnehmen, bestaunen oder auch umsetzen. Vielleicht gab es auch Stellen, wo nur mit dem Kopf geschüttelt wurde. Das ist völlig in Ordnung. Immerhin sind wir ja die Crème de la Crème, wenn wir uns selbst hinterfragen – oder etwa nicht?
Beste Grüße wünscht
Kevka.
Oh, Hallo! Ich bin Kevka! Student im Bereich Kultur und Technik mit Schwerpunkt Philosophie. Meistens treibe ich mich in den unendlichen Weiten von Brandenburg herum oder schreibe Beiträge zur Photographie oder Kinematographie. Nebenbei unterhalte ich noch eine eigene Website mit unregelmäßigen, geistigen Ergüssen. Have fun and good luck!